Gebärmütter entstaatlichen!

Der Staat ist offensichtlich Hauptanteilseigner an den hiesigen Gebärmüttern. Allerdings haben unsere Recherchen ergeben, dass Gebärmütter in den meisten Fällen von Frauen umgeben sind. Die haben zwar kein Recht über die Austragung eines Dings zu entscheiden, aber besitzen alle damit einhergehenden Pflichten.

Laut CDU/CSU sollen die Schulen offen bleiben, weil Kinder die Eltern vom Arbeiten abhalten. Gute Bildung kann ja hier nicht der Grund sein, wenn das Covid19-Abwehr-Fenster nicht einmal aufgeht. Dieser Partei ist ein Kind so lange wichtig, bis es dann aus der Gebärmutter ist. Zwischen Geburt und Letztwähler-Alter gehört der Mensch nämlich nicht zur Zielgruppe der CDU/CSU.

Zwingende Präsenz?

Kaum werden die populistischen Eltern laut, schon wird die Abstandsregel zu einer Abstandsempfehlung und die Präsenz Pflicht, auch für ältere Schüler:innen, die nicht rund um die Uhr betreut werden müssen. Seit Jahren stapeln sich die Schüler:innen in Bussen und Klassenzimmern. Dennoch muss der Landkreis offenbar die Eltern vor den Schüler:innen schützen und nicht die Schüler:innen vor der Pandemie. Und so drängeln sich die Schüler:innen wieder in ihre Klassenzimmer, ohne Abstand, mit defekten Fenstern, wohl wissend, dass auch ältere Kinder das Covid-19-Virus übertragen können.

Und weil uns die Klassenzimmer der Oberstufe an die Massentierhaltung erinnern, empfehlen wir ein Schülerwohllabel. Jede Schüler:in, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen muss, oder 2 Meter Abstand zu jedem anderen Menschen im Unterricht in gut belüfteten Räumen einhalten kann, soll mit einem Label ausgezeichnet werden. Schüler:innen ohne Label sind zu meiden und auszugrenzen.

Populismus können wir auch!

Trinkwas?

Ja, es stimmt. Trinkwasser hat hohe Qualitätsstandards, weswegen die Donauwörther Stadtwerke immer noch diese verfluchten Keime aus dem Trinkwasser entfernen müssen. Coliforme Bakterien klingen auf Wikipedia ganz spannend. Die bedeuten aber übersetzt lediglich, dass Jemand ständig in die falsche Leitung scheißt, was technisch nicht möglich sein sollte. Das kann bei längerem Verzehr im Krankenhaus enden oder angeblich sogar blöd machen (Grüße an AfD-Donau-Ries).

Und da kommen die Mitarbeiter*innen der Stadtwerke ins Spiel, die das kaum in Zahlen zu fassende Leitungsnetz (40 von 140km) akribisch überprüfen, sehr akribisch, offenbar unfassbar akribisch. So akribisch, dass die Stromkosten zum Abkochen höher sind, als die Kosten für das nicht verfügbare Trinkwasser. Bis das Problem behoben ist, zahlen die Donauwörther*innen gerne beides zeitgleich, Prost.

Fahrradstadt statt Fahrrad?

Um wieder Fahrradstadt zu werden, werden wild Fahrradstreifen durch die Stadt Donauwörth gemalt. Die viel befahrene Nürnberger Straße ist leider zu klein und so sehen das auch die Panzerfahrer. Kann man so machen… oder die Innenstadt wird endlich verkehrsberuhigt? So lange geben wir uns den Adrenalinkick, um unser Leben zu radeln.

Wohngebiete raus!

Eines ist völlig klar, Transportwege sind wichtig. Umso ärgerlicher ist es für die Gewerbetreibenden, wenn sich Anwohner der B25 in Möttingen für eine Umgehung stark machen. Auch für den Bürgermeister ein Ärgernis. Das grenzt schon an Sozialismus, wenn man die Gesundheit des Menschen über die Wirtschaftskraft stellt.

Möttinger Wohngebiete müssen raus aus der Infrastruktur! Eine Gewerbeinitiative die sich bereits damit beschäftigt, wie man die B25 über die Anwohner-Grundstücke hinweg verbreitert. Schließlich bedeutet Emissionsschutz die Emission zu schützen.