Zwingende Präsenz?

Kaum werden die populistischen Eltern laut, schon wird die Abstandsregel zu einer Abstandsempfehlung und die Präsenz Pflicht, auch für ältere Schüler:innen, die nicht rund um die Uhr betreut werden müssen. Seit Jahren stapeln sich die Schüler:innen in Bussen und Klassenzimmern. Dennoch muss der Landkreis offenbar die Eltern vor den Schüler:innen schützen und nicht die Schüler:innen vor der Pandemie. Und so drängeln sich die Schüler:innen wieder in ihre Klassenzimmer, ohne Abstand, mit defekten Fenstern, wohl wissend, dass auch ältere Kinder das Covid-19-Virus übertragen können.

Und weil uns die Klassenzimmer der Oberstufe an die Massentierhaltung erinnern, empfehlen wir ein Schülerwohllabel. Jede Schüler:in, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen muss, oder 2 Meter Abstand zu jedem anderen Menschen im Unterricht in gut belüfteten Räumen einhalten kann, soll mit einem Label ausgezeichnet werden. Schüler:innen ohne Label sind zu meiden und auszugrenzen.

Populismus können wir auch!

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